Gemeinsames Lernen

"Ideale sind wie Sterne, man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren."   Carl Schulz

Gemeinsames Lernen als Ideal unserer Schule stellt das Kind als Mensch in den Mittelpunkt, unabhängig von seinen Begabungen und Belastungen. Das beeinflusst nicht nur den Blick auf die Kinder, sondern es wirkt auf alle ein, die in der Schule leben und lernen.

Gemeinsames Lernen - früher Gemeinsamer Unterricht - gibt es in der GGS Neuwerk seit fast 16 Jahren. Es ermöglicht vielen Neuwerker Kindern, eine Grundschule in ihrem Stadtteil zu besuchen, auch wenn sie aufgrund von Entwicklungsverzögerungen möglicherweise einen schwierigen schulischen Lernweg vor sich haben. Lehrer und Lehrerinnen mit unterschiedlichen Ausbildungen, Erzieherinnen und Erzieher im Offenen Ganztag, im Einzelfall auch zusätzliche Schulbegleiter, und alle anderen, die in der Schule tätig sind, stellen sich auf die Herausforderung ein, soviel Gemeinsames Tun wie möglich und so viel besondere Unterstützung wie nötig unter einen Hut zu bringen.

Gemeinsames Lernen bedeutet nicht, dass zwei Lehrpersonen eine Klasse durchgängig zusammen unterrichten, sondern dass sie sich mit unterschiedlichen Aufträgen für die anvertrauten Kindern verantwortlich fühlen. Dies wird in der Unterrichtsgestaltung gemeinschaftlicher oder unterschiedlicher Lernangebote, in der Kooperation mit Eltern, in der Beratung aller Beteiligten innerhalb der Schule und darüber hinaus sichtbar.

Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 ist die GGS Neuwerk eine der städtischen Schwerpunktschulen unter den Grundschulen. Das bedeutet, dass hier neben Kindern mit den sonderpädagogischen Förderbedarfen Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung auch solche mit körperlich-motorischem Förderbedarf im Klassenverband der Grundschule unterrichtet werden können, wenn es die Eltern ausdrücklich wünschen und dies aufgrund der Voraussetzungen möglich ist.